Der Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus dem Nahen Osten. Mandeln sind sehr beliebt, da sie reich an Vitamin E und arm an gesättigten Fetten sind. Der Baum weist zahlreiche Ähnlichkeiten mit dem Pfirsichbaum auf; ebenso wie dieser bildet er seine Blüten um die Triebe herum aus und kann eine Höhe von bis zu 6 Metern sowie einen Durchmesser von bis zu 4 Metern erreichen. Die weltweit größten Produzenten sind die Vereinigten Staaten, Spanien, Italien, der Iran und Marokko (Quelle: FAO).
Es handelt sich um eine Obstbaumart aus warmen Gebieten, die sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsbedingungen reagiert, weshalb sie wenig kältetolerant ist und in feuchten Klimazonen nicht gedeiht. Sie reagiert sehr gut auf Wasserknappheit.
Da es sich um eine robuste Art handelt, kann sie auf allen Bodenarten wachsen, auch auf flachen und kalkhaltigen Böden. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 8,0, und die besten Böden sind locker und sandig, obwohl sie auch auf Lehmböden gedeihen. Wassergesättigte und staunasse Böden sind für sie ungünstig, da sie Wurzelerstickung nicht verträgt.
Der Pflanzabstand hängt von den ökologischen und bodenkundlichen Bedingungen, der Sorte und der Unterlage, der Art der Mechanisierung, der Erntemethode sowie davon ab, ob es sich um eine Trocken- oder Bewässerungsanbaufläche handelt.
Die am häufigsten verwendeten Pflanzabstände sind: 7 x 5 und 6 x 4. Bei weniger wuchskräftigen Sorten können Pflanzabstände von 6×6 oder 6×5 verwendet werden.
Mandelbäume werden in der Regel auf Trockenflächen angebaut, obwohl neue Anpflanzungen mit Tropfbewässerung erfolgen. Der wichtigste Zeitpunkt für die Bewässerung der Mandelbäume ist während der Kornfüllung im Frühjahr, da dies später Einfluss auf den Ertrag hat. Eine Bewässerung 15 bis 20 Tage vor der Ernte begünstigt das Ablösen der Mandelschale.
Auswahl der Tropfschläuche: Ein umfangreiches Angebot, das die Auswahl des passenden Tropfschlauchs gewährleistet. Die Kombination aus Emittertyp, Durchflussmenge pro Emitter und Abstand zwischen den Emittern gewährleistet nicht nur die Bereitstellung der in der Bewässerungsstrategie vorgesehenen Mengen, sondern sorgt zudem für ein großes Volumen an feuchtem Boden, das für die Wurzelentwicklung sowohl bei der oberflächlichen Punktbewässerung als auch bei der unterirdischen Tropfbewässerung (RGS) zur Verfügung steht.
Digital Farming: Zusammen mit der richtigen Auswahl der Verteilrohre ermöglicht der Einsatz von AZUD QGROW-Geräten zur präzisen Steuerung der Wasser- und Nährstoffzufuhr anhand der Informationen von Boden-, Pflanzen- und Klimasensoren: